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🥾 Neues Abenteuer voraus: Auf der Birkenhainer Straße durch den Spessart!

  • vor 53 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Ab kommenden Freitag bin ich auf einem echten Klassiker unserer Region unterwegs: der legendären Birkenhainer Straße. Auf offiziellen 71 Kilometern (am Ende sind es 78km) führt dieser geschichtsträchtige Höhenweg von Hanau quer durch den Spessart bis nach Gemünden am Main. Wo heute tiefe Waldeinsamkeit herrscht, zog im Mittelalter ein bedeutender Handels- und Heerweg über die Höhenrücken – von den Fuhrleuten damals bewusst so gewählt, um den Sümpfen und Wegelagerern in den Tälern zu entgehen.




Die logistische Herausforderung: Meine Etappen & Übernachtungen

Wer schon einmal eine Mehrtagestour durch den Spessart geplant hat, kennt das Problem: Da der Weg fast ausschließlich über einsame Höhenzüge verläuft, berührt er kaum Ortschaften. Da zudem die Übernachtungsmöglichkeiten in den abgelegenen Regionen unseres Naturparks spürbar rar geworden sind, erfordert die Etappenplanung etwas Taktik.

Damit die Tour logistisch aufgeht, habe ich die Strecke in drei knackige Tagesabschnitte unterteilt und steuere für die Nachtquartiere zwei Spessart-Dörfer im Tal an. Mein Fahrplan ab Freitag:

  • Tag 1: Großauheim / Hanau-Neuwirtshaus nach Geiselbach (ca. 21 km) Ich reise mit dem Zug über den Bahnhof Großauheim an und laufe von dort aus zum offiziellen Startpunkt am Hanauer Neuwirtshaus. Ab dort folge ich der Birkenheiner Straße hinein in den Vorspessart, bis nach den ersten Kilometern und Höhenmetern das geschichtsträchtige Geiselbach als erstes Etappenziel wartet.

  • Tag 2: Geiselbach nach Flörsbach (ca. 26 km) Die zweite Etappe führt mich tief hinein in das Herz des Hochspessarts. Es geht über einsame Waldpfade und alte Höhenrücken, bevor am späten Nachmittag der Abstieg ins idyllische Flörsbachtal ansteht.

  • Tag 3: Flörsbach nach Gemünden (ca. 31 km) Am Finaltag wartet die Königsetappe. Über 31 Kilometer geht es von Flörsbach aus über die verbleibenden Höhenzüge der Birkenheiner Straße, vorbei an historischen Kreuzungspunkten, bis hinunter an den Main ins Ziel nach Gemünden.


Live-Updates auf Instagram & ausführlicher Blogbericht

Wer am Wochenende quasi in Echtzeit dabei sein möchte, kann mir ab Freitag auf Instagram folgen. In den Storys nehme ich euch direkt mit auf die Trasse und zeige euch, was mir vor die Linse kommt:

  • Historische Kulturdenkmäler: Alte territoriale Grenzsteine und historische Spuren entlang des Weges.

  • Waldcharakter & Naturerlebnis: Wir werfen einen Blick auf den Zustand des Spessartwaldes entlang des Höhenrückens und die typischen Forststrukturen abseits der klassischen Ausflugsziele.

  • Baum-Methusaleme: Das Maßband liegt griffbereit im Rucksack, um markante, alte Baum-Veteranen am Wegesrand zu vermessen.


Nach der Wanderung folgt hier im Blog natürlich wie gewohnt der ausführliche Bericht mit allen Etappendetails, Fotos und meinem persönlichen Fazit zur Strecke.


Wir sehen uns im Wald 🌳🌳

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