Unterwegs auf dem Räuberpfad: "Höhen und Tiefen" im Spessart bei Heimbuchenthal
- Heiko
- 19. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Ein neuer Räuberpfad stand auf dem Programm: Die Tour "Höhen und Tiefen" in Heimbuchenthal hat mich absolut begeistert! Sie bietet alles – steile Anstiege, herrliche Ausblicke und ein echtes Natur-Highlight.
Kurzübersicht der Tour
🚩 Ausgangspunkt und 🛤️ Ziel: Heimbuchenthal
🚗 Anreise (Auto): Route per Routenplaner (Parkplatz am Musikpavillion)
🚆 Anreise (ÖPNV): bahn.de
🥾 Tourtyp: Rundwanderung
⛰️ Höhendifferenz: ↑ 300 m / ↓ 300m
🕒 Gehzeit (ohne Pausen): ca. 3,5 Stunden
📏 Gesamtlänge: ca. 12,6 km
🍽️Einkehr: Heimathenhof
⚠️ Schwierigkeit: Mittel
Highlights der Tour:
🚂 Historische Zeugen im Tal: Alte Lok und Wasserwiesen im Tal der Elsava.
🧗 Der steile Anstieg: Herausfordernder Pfad im Wald.
⛪ Kapelle "Herrin der Berge" mit der imposanten Kastanie 🌳 (Ort der Ruhe und toller Ausblick).
🍽️ Einkehr-Tipp: Heimathenhof (gehoben, aber sehr lecker).
✨ Landschaftliches Highlight: Die wunderschöne, historische Lärchenallee (der schönste Abschnitt der Runde).
🏭 Industriegeschichte: Alte Grenzmauer und Scheune am Höllhammer (Holzkohlelager).
⚰️ Optionaler Abstecher: Der Alte Rexroth-Friedhof (Lost Place, Achtung: durch umgestürzte Eiche stark beschädigt).
💧 Ausklang: Der idyllisch gelegene Waldsee.

Vom Tal der Elsava hinauf zur Herrin der Berge
Ich starte am Parkplatz am Musikpavillon in Heimbuchenthal und folge zu Beginn dem Wegweiser im Tal der Elsava dorfaufwärts. Es geht vorbei an einer alten Lok, alten Wasserwiesen und durch den Kurpark. Ab dem Hotel zum Wiesengrund laufe ich weiter durchs Dorf und erreiche bald die Hauptstraße, die ich überquere. Hinter dem Hotel Lamm geht es in den Wald und auf einem Pfad den Berg hoch. Oberhalb von Heimbuchenthal verläuft der Weg weiter, dann kommt ein ziemlich steiler Abschnitt. Oben angekommen komme ich aus dem Wald, und mein Blick fällt auf die Kapelle "Herrin der Berge" mit der imposanten Kastanie. Ein schöner Ort der Ruhe hier oben.
Pilzfund, Aussichten und die genussvolle Einkehr
An der Kapelle zeigt mir der Wegweiser, dass es nun nach rechts geht, und ich laufe auf Volkersbrunn zu. Bevor ich das Dorf erreiche, biege ich links auf einen Schotterweg ab. Immer wieder habe ich schöne Ausblicke ins Tal. Als ich durch ein Wäldchen laufe, sehe ich auf einmal einen Pilz, der wie ein Ohr aussieht, an einem alten Holunder. Beim näheren Betrachten erkenne ich, dass es sich um das Judasohr handelt 🤩. Ein guter Speisepilz, dem auch allerlei gesundheitlich positive Wirkungen zugeschrieben werden. Nach etwa zwei Kilometern erreiche ich mein Einkehrziel: den Heimathenhof. Dort habe ich sehr gut gegessen. Es ist zwar teurer und gehobener, aber es hat sich gelohnt und war sehr, sehr lecker.
Die magische Lärchenallee und die Spuren des Höllhammers
Mit vollem Magen geht es weiter! Der Räuberpfad führt mich erst über Felder und geht dann in den Wald. Bald darauf kommt ein tolles Highlight: die Lärchenallee. Hier verläuft der Weg gesäumt von wunderschönen, alten Lärchen hinab Richtung Höllhammer. Für mich ist das der schönste Abschnitt der gesamten Runde. Ihr wisst ja langsam aus meinen Blogbeiträgen, wie sehr ich alte Bäume mag 😉. Am Höllhammer biege ich rechts ab und wandere an der alten Grenzmauer des Höllhammers hinab ins Tal. Unten steht eine alte Scheune, in der früher die Holzkohle zur Betreibung des Eisenhammers gelagert wurde, ein spannender Blick in die Vergangenheit! Kurz danach geht es scharf links, und ich wandere auf der anderen Seite des Tals aufwärts zurück Richtung Heimbuchenthal.
Um die Entstehungsgeschichte des alten Hammergutes "Höllhammer" ranken sich viele Sagen und Legenden: lest hier nach.
Lost Place, Waldsee und der Ausklang
An der nächsten Abzweigung verlasse ich kurz den Räuberpfad und laufe zu einem echten Lost Place, zum alten Rexroth-Friedhof, ein sehr spannender Ort. Dieser Ort wird von alten Eichen umsäumt, doch leider ist eine dieser alten Eichen umgestürzt und hat den Friedhof sehr stark beschädigt. Zurück auf dem Weg geht es durch den Wald, bis ich den idyllisch gelegenen Waldsee erreiche. Von dort geht es noch einmal um den Berg, und ich erreiche wieder das Dorf. Kurz darauf stehe ich am Parkplatz, bei meinem Auto. Eine wirklich empfehlenswerte Runde, mit einigen tollen Highlights gespickt.
Mein Fazit
Der Räuberpfad "Höhen und Tiefen" ist eine wirklich empfehlenswerte Runde! Die Kombination aus sportlichem Anstieg, kulturellen Orten (Kapelle), Top-Einkehr und der traumhaften Lärchenallee macht die Runde zu einem echten Erlebnis.
Meine Tour auf Komoot (inkl. GPS-Download)
Alle Räuberpfade findet ihr auf der Seite des Touristikverband e.V. RÄUBERLAND --> Räuberpfade
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